Ein Kooperationsbeitrag der Jensen GmbH gemeinsam mit unserem Partner Nordwærme Fußbodenheizungen
Fußbodenheizung für die Wärmepumpe nachrüsten: ohne den Estrich zu entfernen
Zwei Partner, ein Ziel: die Wärmepumpe im Altbau wirklich effizient machen
Wer im Bestand auf eine Wärmepumpe umsteigt, stellt schnell fest: Die beste Wärmepumpe nützt wenig, wenn die Heizflächen nicht dazu passen. Genau an diesem Punkt bündeln wir Kompetenzen.
Die Jensen GmbH ist Ihr Heizungsfachbetrieb vor Ort und Bosch Premium Partner. Wir planen, installieren und warten Wärmepumpen fachgerecht – von der ersten Beratung über die Auslegung bis zur Inbetriebnahme und dem hydraulischen Abgleich.
Nordwærme aus Hamburg hat sich auf eine Aufgabe spezialisiert, die im Altbau bisher aufwendig und teuer war: das Nachrüsten von Fußbodenheizungen im Bestand, fertig eingebaut in wenigen Tagen. Statt den alten Boden herauszureißen, fräst das Unternehmen die Heizkanäle mit Spezialmaschinen direkt in den vorhandenen Estrich – eine Methode, die in den Niederlanden seit rund zwei Jahrzehnten erprobt ist.
Gemeinsam decken wir damit den kompletten Weg ab: Nordwærme schafft die passende Heizfläche, wir bringen die Wärmepumpe und die gesamte Anlagentechnik dazu. Für Sie bedeutet das ein Projekt aus einer Hand, mit klaren Zuständigkeiten und ohne Schnittstellenprobleme zwischen den Gewerken.
Warum sich das Nachrüsten einer Fußbodenheizung lohnt
Eine Wärmepumpe arbeitet dann sparsam, wenn sie mit niedrigen Vorlauftemperaturen heizen kann. Klassische Heizkörper brauchen hohe Temperaturen und drücken so den Stromverbrauch und die Betriebskosten nach oben. Eine Fußbodenheizung dagegen verteilt die Wärme über eine große Fläche und kommt mit deutlich niedrigeren Temperaturen aus. Das ist der eigentliche Hebel für eine gute Jahresarbeitszahl – also dafür, dass aus einer Kilowattstunde Strom möglichst viel Heizwärme wird.
Drei Gründe, die für das Nachrüsten sprechen:
- Effizienz: Erst die niedrige Vorlauftemperatur macht die Wärmepumpe im Altbau wirtschaftlich. Für eine Förderung ist ohnehin eine Jahresarbeitszahl von mindestens 3,0 gefordert – die passende Heizfläche zahlt direkt darauf ein.
- Komfort: Gleichmäßige Strahlungswärme von unten, keine kalten Ecken, keine sichtbaren Heizkörper.
- Kühlen im Sommer: In Kombination mit einer Wärmepumpe kann die Fußbodenheizung an heißen Tagen auch kühlen. Statt warmem fließt dann kühleres Wasser durch die Leitungen und senkt die Raumtemperatur spürbar – ohne Ventilator und ohne Zugluft. Eine vollwertige Klimaanlage ersetzt das nicht, ein echter Komfortgewinn ist es allemal.
Der Haken lag bisher im Aufwand: Estrich raus, Bodenaufbau erhöhen, Türen und Fenster anpassen – Wochen an Bauzeit und Kosten, die schnell in eine Größenordnung geraten, in der sich das Projekt kaum noch rechnet. Genau diesen Haken löst das Fräsverfahren.

Aus der Praxis: unser gemeinsames Referenzprojekt auf Sylt
Die Vorgabe der Bauleitung war klar: Der vorhandene Estrich sollte möglichst erhalten bleiben, um Bauzeit und Baufeuchte im Rahmen zu halten. Genau das ist die Stärke des Fräsverfahrens – kein Ausbau des alten Bodens, kein Einbringen von neuem Nassestrich, der erst wochenlang trocknen muss. Der Bau bleibt trocken, der Zeitplan hält.
Die Aufgaben waren dabei sauber verteilt: Nordwærme Fußbodenheizungen übernahm die Verlegeplanung und die komplette Umsetzung vor Ort
- Aufteilen der Heizkreise
- Anzeichnen und Fräsen der Kanäle
- Verlegen der Fußbodenheizungsrohre
- Dichtheitsprüfung
- Verfüllen der Rohrschlitze
- auf Wunsch auch die Entsorgung des Fräsguts


Wir als Jensen GmbH haben die Verteiler an das Heizsystem angeschlossen und die Anbindung an die Anlagentechnik übernommen.
Das Ergebnis: eine nachgerüstete Fußbodenheizung im Bestand – ohne Abriss, mit klaren Zuständigkeiten und minimaler Baufeuchte. Die Zusammenarbeit lief so gut, dass wir aktuell ein weiteres gemeinsames Projekt in Langenhorn umsetzen.
Für Sie in ganz Nordfriesland im Einsatz
Ob auf Sylt, in Langenhorn oder anderswo im Kreis: Als regional verwurzelter Fachbetrieb sind wir in ganz Nordfriesland für Sie da – und Nordwærme Fußbodenheizungen ist mit seinem Verfahren im gesamten Norden aktiv. Diese Nähe hat für Sie zwei handfeste Vorteile: Sie werden persönlich vor Ort von einem erfahrenen Fachbetrieb beraten statt über eine anonyme Hotline. Und Sie profitieren von priorisierten Terminen, die wir gezielt für Projekte unserer Partner zurückhalten – gerade in der Hochsaison ein spürbarer Unterschied.
Gut zu wissen: Fakten zum Fräsverfahren
Neu: Was sich bei der KfW-Förderung ab dem 21. Juli 2026 ändert
Die Kombination aus Wärmepumpe und Fußbodenheizung ist nicht nur technisch sinnvoll, sondern häufig auch förderfähig. Wichtig zu wissen: Zum 21. Juli 2026 hat die KfW ihre Heizungsförderung (Programm 458) auf neue Konditionen umgestellt. Die Förderung bleibt bestehen – die Rahmenbedingungen verschieben sich aber, und das ist bei der Planung bares Geld wert.
Die wichtigsten Punkte im Überblick (Stand Juli 2026, Angaben unverbindlich):
- Die Grundförderung bleibt bei 30 %.
- Die förderfähigen Höchstkosten für die erste Wohneinheit sinken von 30.000 € auf 28.000 €.
- Der Einkommensbonus wird neu gestaffelt (nach zu versteuerndem Haushaltseinkommen), dazu kommt ein Zuschlag für Familien – gerade für Haushalte mit geringerem Einkommen kann die Förderung dadurch sogar steigen.
- Ab 2027 ist eine schrittweise, halbjährliche Absenkung der Förderung vorgesehen.
Für Sie heißt das vor allem eins: Wer den Heizungstausch plant, sollte die Förderung frühzeitig durchrechnen lassen – die Konditionen werden über die Zeit tendenziell knapper. Wir beraten Sie dazu individuell, prüfen, welche Förderung für Ihr Gebäude und Ihre Situation in Frage kommt, und begleiten Sie bei der Antragstellung. Da die Bedingungen objektabhängig sind und sich Förderprogramme ändern können, ersetzt dieser Überblick keine individuelle Beratung.

Häufige Fragen
Nein. Beim Fräsverfahren werden die Heizkanäle direkt in den bestehenden Estrich eingebracht. Der Boden wird nicht herausgerissen, das Bodenniveau bleibt unverändert – ein Vorteil, den auch die Bauleitung bei unserem Projekt auf Sylt gezielt genutzt hat.
Die eigentliche Installation der Fußbodenheizung dauert nach Angaben von Nordwærme meist weniger als eine Woche. Den Anschluss und die Inbetriebnahme der Wärmepumpe übernehmen wir im Anschluss.
Fräsbar sind Zementestrich, Gussasphalt, Anhydritestrich und Trockenestrich. Bei reinen Holzbalkendecken sind alternative Lösungen möglich – das klären wir bei der Vor-Ort-Prüfung.
In Kombination mit einer Wärmepumpe ist eine Flächenkühlung möglich. Sie ersetzt keine Klimaanlage, senkt die Raumtemperatur aber spürbar – ohne Ventilator und Zugluft.
Ja. Die KfW-Heizungsförderung besteht weiter, wurde aber zum 21. Juli 2026 auf neue Konditionen umgestellt und wird ab 2027 schrittweise abgesenkt. Wir prüfen im Beratungsgespräch, was für Ihr Gebäude möglich ist.

Jetzt Beratung sichern
Sie überlegen, im Altbau auf eine Wärmepumpe umzusteigen, und fragen sich, ob die Fußbodenheizung dafür der richtige Weg ist? Wir schauen uns Ihr Gebäude vor Ort an, sagen Ihnen ehrlich, was möglich ist, und rechnen die aktuelle Förderung für Sie durch – inklusive priorisiertem Termin für unsere Partnerprojekte.
